Bioaerosol-bedingte adverse Gesundheitseffekte

zelluläre Wirkmechanismen und Optimierung der IgE und IgG-basierten Allergiediagnostik

Laufzeit: fortlaufend

Projektkürzel: IPA-145-Bioaerosole

Deskriptoren: biologische Arbeitsstoffe, Entzündung, Endotoxine, Prävention

Ziel
Untersuchung von adversen Gesundheitseffekten, die durch Exposition mit Bioaerosolen insbesondere an Arbeitsplätzen auftreten. Dieses umfasst die Untersuchung von zellulären Wirkmechanismen der Bioaerosolkomponenten (insbesondere Schimmelpilze, Endotoxine) sowie die Evaluation bekannter und neuer Schimmelpilzallergene zur Optimierung der Schimmelpilzallergiediagnostik. Neben der Diagnostik IgE-vermittelter allergischer Reaktionen soll auch die IgG-Diagnostik für exogen-allergische Alveolitiden, insbesondere verursacht durch mikrobiell belastete Kühlschmierstoffe, aufgebaut werden.

Durchführung:

  • Verbesserung der Schimmelpilzallergiediagnostik durch Identifizierung und rekombinante Herstellung von Markerallergenen
  • Evaluation serologischer IgG-Werte im Zusammenhang mit klinisch relevanten Symptomen der exogen allergischen Alveolitis verursacht durch mikrobiell belastete Kühlschmierstoffe
  • Untersuchung zur Wirkung von Bioaerosolen im humanen Zellsystem unter besonderer Berücksichtigung von Schimmelpilzen und Endotoxinen.

Kooperationen:

  • Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BG HM)
  • Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie
  • Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA)
  • Allergiezentrum Ruhr AIT Austrian Institute of Technology
  • AG Prof. Ulrich Kück, Ruhr-Universität Bochum
  • Gesundheitsamt Köln

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