IPA-Newsletter 01/2017

Inhalt

Arbeitsmedizinischer Fall

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Eine Versicherte entwickelte asthmatische Beschwerden nach Kontakt zu Pankreatin-haltigen Produkten. Im Rahmen der Zusammenhangsbegutachtung zur BK 4301 wurde die Versicherte mit speziell am IPA entwickelten Allergiediagnostika untersucht.
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Aus der Forschung

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Das internationale Verbundprojekt SYNERGY wurde 2007 durch die DGUV initiiert und untersucht das Zusammenwirken von Asbest, Quarzfeinstaub, PAK, Chrom VI und Nickel bei der Entstehung von Lungenkrebs. Publiziert wurde aktuell das asbestbedingte Lungenkrebsrisiko im Niedrigdosisbereich im Zusammenhang mit Rauchen.
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Mischexpositionen mit aromatischen Aminen und Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) kommen an verschiedenen Arbeitsplätzen vor. Am IPA wurde mithilfe einer menschlichen Zelllinie untersucht, wie sich aromatische Amine auf die Wirkung des PAK Benzo[a]pyren auswirken.
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Asbestbedingte Lungentumoren und Mesotheliome entstehen meist als Folge einer lange - häufig 30 bis 40 Jahre - zurückliegenden Asbestexposition. Im Rahmen der Studie "Molekulare Marker" konnten am IPA nun verschiedene Biomarker identifiziert werden, dabei hat sich insbesondere das Calretinin als praxistauglich erwiesen.
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Allergien sind komplexe Erkrankungen. In einer gemeinsamen Studie vom IPA, der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege und dem Universitätsklinikum Eppendorf wird jetzt die Häufigkeit von allergischen Beschwerden und die Belastung mit Allergenen im beruflichen und häuslichen Umfeld von Tiermedizinischen Fachangestellten untersucht.
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Die Kontaktallergie ist eine entzündliche Hauterkrankung. Ein großer Teil der Kontaktallergien ist beruflich bedingt. In einer multizentrischen Studie untersuchte das IPA mögliche genetische Veranlagungen. Mit der Kenntnis über die zugrundeliegenden Faktoren wäre es möglich, besonders empfindliche Personen durch individualisierte Präventionsmaßnahmen zu schützen.
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Fliegendes Personal berichtet gelegentlich von Zwischenfällen an Bord von Flugzeugen, bei denen unangenehme Gerüche und in schweren Fällen sogar sichtbarer Rauch in der Kabine auftreten. Die betroffenen Personen schildern in Folge solcher Ereignisse teilweise über Symptome wie Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und ähnlichem. Vor diesem Hintergrund unterstützt das IPA die BG Verkehr bei einem Projekt zum Humanbiomonitoring bei Flugpersonal.
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Die ständige Impfkommission des Robert-Koch Instituts empfiehlt seit 2016 eine Impfung gegen Pneumokokken "für Personen mit beruflichen Tätigkeiten wie Schweißen und Trennen von Metallen, die zu einer Exposition gegenüber Metallrauchen einschließlich metalloxidischen Schweißrauchen führen". Im Artikel werden die zugrunde liegenden Daten und Auswirkungen auf die betriebliche Vorsorge zusammengefasst.
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Aus der Praxis

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Arbeitsbedingte Expositionen gegenüber Platinsalzen (Chloroplatinaten) sind bei Beschäftigten in Edelmetallscheidereien oder Katalysatorproduktionen häufig Ursache einer allergischen obstruktiven Atemwegserkrankung. Durch die Betriebsärzte erfolgt seit vielen Jahren eine regelmäßige arbeitsmedizinische Vorsorge.
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Interview

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Welche Herausforderungen sich u.a. durch die Digitalisierung der Arbeit für die Arbeitsmedizin und die Forschung ergeben, darüber sprechen Dr. Rainhardt Freiherr v. Leoprechting, amtierender Vorstandsvorsitzender der DGUV und Prof. Dr. Thomas Brüning, Direktor des IPA im Interview.
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Kongresse

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Die 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin fand in diesem Jahr in Hamburg statt. Im Mittelpunkt standen dabei: Gesundheitsschutz in der Transport- und Logistikbranche, beruflich bedingte Infektionen und das Präventionsgesetz in der Praxis. Das Arbeitsmedizinische Kolloquium der DGUV beschäftigte sich mit den beiden Schwerpunktthemen: "Kultur der Prävention" und "Stäube".
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Service

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