Untersuchungen im Rahmen der AllergoVet-Studie

Eine Frau und eine Ärztin bei einer Untersuchung

Bild: © Wiciok, Lichtblick

Bestimmung von exhaliertem NO

Die Messung des Stickstoffmonoxidgehalts (NO) in der Ausatemluft ist ein standardisiertes nicht-invasives Verfahren. Der NO-Gehalt wird in den oberen (Nase) und unteren (tracheo-bronchialen) Atemwegen gemessen. Über einen Einwegfilter atmen Sie in ein Messgerät, das nach kurzer Zeit den NO-Gehalt in der Ausatemluft der unteren Atemwege anzeigt. Mittels eines Adapters, der mit der Nasenöffnung abschließ, kann in einem weiteren Durchgang der NO-Gehalt der oberen Atemwege separat bestimmt werden. Während Sie für 45 Sekunden die Luft anhalten, wird die Lust aus Ihrem Nasenrachenraum abgesuagt. Der Vorgang ist gefahr- und schmerzlos. Die angezeigten Konzentrationen sind ein Maß für eventuelle entzündliche Prozesse der unteren und oberen Atemwege. Diese Untersuchungen dauern ebenfalls insgesamt 15 Minuten.

Blutuntersuchung

Es wird Blut (ca. 30 ml) aus einer Armvene entnommen. Folgende Bestimmungen werden durchgeführt: Bestimmung von Gesamt-IgE und spezifischen IgE-Antikörpern gegen ubiquit&aum;re Inhalationsallergene mittels Screeningtest und spezifische Tierallergene. Letztere stehen als Testsubstanzen z.T. erst im Laufe der Studie zur Verfügung. Ferner wird ein von Lungenzellen produzierter und ins Blut abgegebener Eiweißstoff (Clara-Cell-Protein, CC16) im Serum bestimmt. Sollten sich im Laufe der Studie durch neue Erkenntnisse weitere relevante Untersuchungsparameter als sinnvoll erweisen, würden diese im Serum bestimmt.

Lungenfunktion

Bei der Spirometrie atmen Sie über ein Mundstück nach Anweisung in ein Messgerät. Mit dieser Untersuchung kann festgestellt werden, wie gut die Lunge arbeitet. Dabei werden aussagekräftige Messgrößen der Lungenfunktion ermittelt. Die Untersuchung kann anstrengend sein, ist aber ungefährlich. Diese Untersuchung dauert etwas 15 Minuten.