Ausgangslage und Ziel der Studie

Frauchen und eine Tierärztin untersuchen einen Hund

Bild: © Fotolia, foto ARts

Allergische Erkrankungen betreffen in Deutschland ungefähr 20-30 Millionen Menschen. Jeder Zweite ist bereits sensibilisiert. Allergie wird daher als "Volkskrankheit" bezeichnet.
Die Veterinärmedizin findet besondere Beachtung, da sie zu den Arbeitsbereichen gehört, wo eine besonders komplexe Allergenexposition zu finden ist.

Im Rahmen einer Längsschnittstudie soll die Entwicklung von Allergien und Atemwegserkrankungen bei Studierenden der Veterinärmedizin im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Expositionen untersucht werden.

Da sich die meisten berufsbedingten Atemwegserkrankungen innerhalb der ersten Jahre nach Beginn einer Allergenexposition zeigen, sollen auf diesem Weg Erkenntnisse zu ihrer Entstehung gewonnen werden.

Die AllergoVet-Studie wird vom Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV (Institut der Ruhr-Universität Bochum) mit Unterstützung der Unfallkasse Hessen und der Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie sollen in verbesserte Präventionskonzepte einfließen und der Gesundheitsförderung dienen.