• Gelscanner im IPA-Labor

Arbeitsschwerpunkt Allergologie

Im Arbeitsschwerpunkt Allergologie wird die serologische Diagnostik von Berufsallergien durchgeführt, Verfahren optimiert und das methodische Repertoire erweitert. Darüberhinaus werden:

  1. klinisch-relevante Allergene innerhalb komplexer Stoffgemische, beispielsweise in Mehlen, Backzusätzen, in Latexprodukten und Hölzern identifiziert
  2. Messverfahren zum qualitativen und quantitativen Nachweis von Allergenen an Arbeitsplätzen entwickelt und die Struktur von Berufsallergenen charakterisiert und beschrieben
  3. eine Standardisierung von komplexen Allergenmischungen bzw. -extrakten für die Diagnostik der Typ I-Sensibilisierung berufsbedingter Erkrankungen vorgenommen

Eingesetzt werden v. a. empfindliche proteinchemische Verfahren, insbesondere:

  • Allergie-Diagnostik mit Immuno-CAP, FEIA System und ELISA
  • Allergen/Proteinextraktion für die in vitro und in vivo Allergiediagnostk
  • Kopplung von Allergenen an unterschiedliche Festphasen zur serologischen Allergiediagnostik
  • Einsatz von rekombinant hergestellten Einzelallergenen für spezielle Allergiediagnostik
  • Proteinbestimmungen (Lowry, Bradford, ESL, UV)
  • 1 D- und 2 D-Gelelektrophorese
  • Immunoblot und Immunoblotinhibition
  • Säulenchromatographie mit HPLC und FPLC zur Proteintrennung bzw. -reinigung
  • Allergenquantifizierung durch Sandwich-ELISA und Immuno-CAP-Inhibition
  • Etablierung und Praxiseinsatz von Staubsammelverfahren
  • Felduntersuchungen zur Allergenbelastung
  • Sandwich-ELISA Etablierung

Untersuchungen Antigen-spezifischer IgE/IgG-Antikörper

Sie können auch eine gutachterliche Untersuchung Antigen-spezifischer IgE/IgG-Antikörper beantragen und durchführen lassen. Notwendig hierzu sind mindestens 5ml Serum.

Hier geht es zum Antragsformular (PDF, 250 kB).